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DVD-CoverBlood Simple

Weil die junge Abby in ihrer Ehe mit dem Barbesitzer Julian Marty zutiefst unglücklich ist, beginnt sie eine Affäre mit dem Barkeeper Ray. In dem kleinen texanischen Provinznest bleibt ihrem Mann diese Liebelei natürlich nicht verborgen. Der von ihm engagierte schmierige kleine Privatdetektiv Visser liefert ihm mit eindeutigen Fotos schließlich die letzten Beweise.

Als der betrogene Ehemann Visser auch noch 10.000 Dollar für Abby's und Ray's Ermordung bietet, willigt der Schnüffler ein und plant das perfekte Verbrechen - jedoch nicht unbedingt im Sinne seines Auftraggebers. Nachdem er das Geld kassiert hat, erschießt er Marty mit einem von Abby gestohlenen Revolver.

Doch nicht die Polizei, sondern Ray findet die Leiche. Der schockierte Liebhaber nimmt an, Abby habe ihren Mann auf dem Gewissen. Also verwischt er alle Spuren und will Marty regelrecht entsorgen - dabei ist der noch gar nicht richtig tot!

Szenenfoto

Hm eigentlich gräbt er Marty lebendig ein und am Ende des Filmes sind alle tot und Sinn ergibt sich ausden Morden keiner. Also wer auf sinnloses Gemetzel und alte amerikanische Filme (1984) steht sollte sich den in Texas gedrehten Film Blood Simple unbedingt einmal ansehen.

 

Texas Chainsaw MassacrFilmpostere

Aller Anfang ist harmlos: Franklyn Hardesty ist gemeinsam mit seiner Schwester Sally und deren Freunden Jerry, Kirk und Pam in einem alten Kleinbus unterwegs - irgendwo auf einem amerikanischen Highway in Texas. Als Franklyn, der im Rollstuhl sitzt, pinkeln muss, hält der Bus am Straßenrand. Kirk steigt aus und hilft Franklyn ins Freie. In der Nähe verwest der Kadaver eines Gürteltieres. Ein Laster jagt vorbei, Franklyn erschrickt, rollt einen Abhang hinunter und kippt mit dem Rollstuhl um.

Etwas später geht die Fahrt dann weiter. Sally und Franklyn wollen das seit langem leerstehende Haus ihrer Großeltern finden. Pech: Sie haben fast kein Benzin mehr. Auch an einer (natürlich völlig einsam gelegenen) Tankstelle bekommen sie keines mehr - der Tankwart meint, er würde für den nächsten Tag eine Lieferung erwarten.

Wieder unterwegs nehmen sie einen ziemlich seltsamen Anhalter mit. Er erzählt ihnen, dass er (wie der Rest seiner Familie) Schlachter von Beruf sei, doch leider hätten alle ihren Job im Schlachthaus verloren. Der Vorschlaghammer sei durch ein moderneres Verfahren abgelöst worden. Als sich der Typ grinsend in die Hand schneidet und später Franklyn mit einem Stilett verletzt, wird er aus dem Bus geworfen.

Leatherface Das Haus der Großeltern ist gefunden: heruntergekommen und geheimnisvoll. Hinter dem Haus ist ein ausgetrocknetes Flussbett. Pam und Kirk, die eigentlich baden wollten, schlagen sich durch die Büsche und entdecken ein Nachbargehöft. Das einzige Lebenszeichen ist ein laufender Generator. Kirk will um Benzin fragen. Niemand ist zu finden, also geht er durch die angelehnte Tür in das Innere des Hauses - an einer Wand hängen Tierschädel....

Plötzlich stürzt eine große Gestalt mit einer Ledermaske ins Bild, tötet Kirk mit einem Vorschlaghammer und schleppt ihn in eine Art Arbeitsraum. Pam, die vor dem Haus auf Kirk wartet, bekommt von dessen Tod nichts mit. Als Kirk nicht zurückkommt, geht sie ebenfalls ins Haus, wird dort von der Lederfratze geschnappt und an einem Fleischerhaken aufgehängt. Sie muss, halb wahnsinnig vor Schmerz und Angst, zusehen, wie Kirk per Motorsäge zersägt wird.

Währenddessen warten Jerry, Franklyn und Sally auf die Rückkehr von Kirk und Pam. Sie wollen weiterfahren. Schließlich macht sich Jerry auf die Suche, kommt in das mysteriöse Landhaus, findet dort Pam in der Kühltruhe und wird ebenfalls Opfer von Lederfratzes Vorschlaghammer. Draußen wird es Nacht. Sally und Franklyn geraten in Panik - wegfahren können sie aber nicht, weil Jerry die Schlüssel hat. Schließlich machen sie sich auf die Suche. Während sie sich mitten im Wald mit dem sperrigen Rollstuhl abmühen, bricht die Lederfratze aus der Dunkelheit, wirft die Motorsäge an und ....

... zerlegt Franklyn vor Sallys Augen. Völlig hysterisch versucht Sally zu flüchten, sucht ausgerechnet im Landhaus Schutz und springt nach ihrer Begegnung mit steinalten menschlichen Mumien aus dem Fenster. Die Jagd geht weiter, quer durch den Wald, bis zur Tankstelle, wo sich schließlich der Tankwart als Mitglied der Schlachterfamilie entpuppt: Er schnappt sich Sally, steckt sie in einen Sack und bringt sie zurück zum Landhaus. Unterwegs sammelt er den jungen Mann auf, der ein Stück mit den jungen Leuten mitgefahren war. Der Anhalter ist offensichtlich ein Bruder des Tankwarts und wird von diesem deftig beschimpft - nebenbei verhöhnt er Sally, lädt sie aber netterweise zum Dinner ein. Gemeinsam mit Lederfratze, dem Anhalter, dem Tankwart und Opa: Eines der beiden mumifizierten menschlichen Wesen lebt also noch ein bisschen. Für Opa gibt's dann auch einen besonderen Leckerbissen: Man schneidet Sally in den Finger und Opa darf ein bisschen Blut lecken. Zuviel für Sally, die ohnmächtig wird. Was sie auch nur davor bewahrt, echten Menschenbraten essen zu müssen

Als sie wieder zu sich kommt, geht das Gekreische weiter - inzwischen machen alle mit: Sally aus Angst, Lederfratze, Tankwart und Anhalter aus Spaß. Schließlich kommt wieder Opa an die Reihe - er soll die Ehre haben, Sally zu schlachten. Blöderweise fällt ihm der Hammer ständig aus der Hand, was Sally zur Flucht nützt. Der Anhalter und Lederfratze, der gleich seine Motorsäge anwirft, folgen ihr. Auf der Landstraße kommt es zum großen Showdown....

Showdown!!!Ein Laster überfährt den Anhalter, der Fahrer streckt die Lederfratze mit einem Schraubenschlüssel kurzfristig nieder, aber nachdem sich Lederfratze mit der Motorsäge ein wenig ins Bein gesägt hat, kommt er wieder auf die Füße und verfolgt Sally und den LKW-Fahrer weiter. Schließlich gelingt es der völlig blutverschmierten Sally ein Auto zu stoppen und hysterisch lachend zu entkommen. Der LKW-Fahrer verschwindet. Schlussbild: Lederfratze steht mitten auf der Straße und schwingt seine Motorsäge. Die Sonne geht auf

 

Schweigen der LämmerFilmplakat

Die junge, psychologisch geschulte FBI-Agentin Clarice Starling wird auf den Fall eines Serienmörders angesetzt. Buffalo Bill, wie sich der Psychopath selbst nennt, tötet zumeist junge Mädchen, zieht ihnen die Haut ab und versenkt die Körper in abgelegenen Seen.

Um Hinweise auf Motiv und Täter zu bekommen, will Clarice einen anderen Serienkiller interviewen, den inhaftierten Dr. Hannibal Lecter.

Doch der hochintelligente, aber gemeingefährliche Dr. Lecter durchschaut Clarices Absicht und macht sie zum Spielball seiner kühl kalkulierenden, grausamen Lust ...

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Clarice Starling im Gespräch mit Dr. Hannibal Lecter

 

 

 

 

 

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Dr. Hannibal Lecter in seiner Zwangsjacke und seinem Mundschutz der die Polizisten vor Beißattaken schützen soll.

 

Fargo - Blutiger Schnee

 

Peter Stormare

Minnesota im Jahr 1987. Noch ist der Schnee nicht geschmolzen, aber an der Herstellung frischer Leichen wird schon heftig gearbeitet. Jerry Lundegaard (William H. Macy) hat wenig Geld, viele Schulden und eine teuflisch gute Idee. Wenn Kidnapper (Steve Buscemi, Peter Stormare) seine Frau entführen würden, dann müsste doch der reiche Schwiegervater (Harve Presnell) das Lösegeld ausspucken, und wenn man selbst die Kidnapper anheuern und den Schandlohn mit den bösen Buben teilen würde, dann wäre am Ende jedem geholfen, und keiner würde dabei zu Schaden kommen, denkt Jerry. Doch Jerry war noch nie ein großer Denker. Und dass die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson (Frances McDormand) wie ein Terrier in seinen Fall verbeißen würde, war auch nicht vorauszusehen. Pech für Jerry. Glück für´s Publikum.
Fargo ist unser erster realistischer Film, daher ist es eine Komödie", schreiben Joel und Ethan Coen im Begleittext zu ihrem neuesten Ausflug durch die Abgründe Amerikas. "Erstmals ist es sicher keine Komödie, der Humor hat sicher keine Komödie, der Humor hat sich einfach so ergeben. Dieser Film hat viel mehr von einem Krimi", sagen Joel und Ethan Coen im Gespräch mit SKIP. Die Verwirrung ist verständlich. Klar fließt hier das Blut literweise, andererseits gibt es aber auch selten dermaßen (freiwillig unfreiwillig) komische Mörder zu sehen.

Peter Stormare

Auch eine gute Möglichkeit eine Leiche zu entsorgen, indem man sie protionsweise häckselt.

 



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